Wohnhaus Schwer, Erbach

(Jürgen Schwer / Dipl. Bauingenieur (FH))

Schlicht, kühn und durchdacht

»Die konsequente Klarheit der Formensprache war bei der Konzeption des Baukörpers, sowohl innen wie aussen, das bestimmende Kriterium. Alle tragenden Wände und die Treppe sind in Sichtbetonoberflächen ausgeführt. Um dem Standort auf der Hochebene, mit Fernblick bis zu den Alpen, Rechnung zu tragen, wurde das Gebäude auf der Südseite grosszügig geöffnet und mit bodentiefen Glaselementen versehen.
Der Blick nach aussen ist allgegenwärtig. Alle Dinge des täglichen Lebens finden stets mit Ausblick statt. Durch die auskragenden Baukörper des Obergeschosses und des Dachs wurde der Sonnenschutz konstruktiv in die Planung mit einbezogen. Bei tief stehender Sonne in den Wintermonaten fällt hingegen Sonnenlicht in die Räume und erwärmt sie damit zusätzlich.« Jürgen Schwer

Wohnhaus Diepoldsau

(Joshua Loher / Dipl. Architekt FH/SIA)

Wechselspiel von Ein- und Ausblicken

Bei diesem, schon im Umfang beeindruckenden Projekt, lieferten wir 500m² Green-Code-Thermowand (U-Wert 0,15 W (m²K)), bei einer Wandstärke von 45 cm, 600 m² Doppelwand und 1.200m² Elementdecke.

Einzelne Wandelemente die als Sichtschutz eingesetzt werden, besitzen grafisch anmutende Durchbrüche und Durchblicke. Sie brechen mit der massiven Strenge der kubanischen Formen und vermitteln dem Nutzer trotzdem weiter ein Gefühl der Privatheit. Ein besonderes, sehr modän und luxuriöses Haus, das in Nähe des alten Rheinufers errichtet wurde. Durch diesen Standort war es notwendig, das Untergeschoss als »Weisse Wanne« auszuführen.

Sport- und Mehrzweckhalle / Stadtbergen

(F64 Architekten BDA)

Schlichter, reduzierter Kubus in heterogenem Umfeld

Die Sporthalle sollte sich harmonisch in ein sehr vielgliedriges Umfeld einfügen. So fiel die Entscheidung auf eine schlichte, reduzierte Gestaltung mit möglichst geringer Höhe. Auf der Eingangsebene ist der Zuschauerbereich ringförmig um das Spielfeld angelegt. Das Spielfeld selbst ist zur Zuschauerebene abgesenkt und das Dach darüber erhöht. So entsteht genug Raum für sämtliche Sportarten und das Gebäude bleibt dennoch flach. Überstehende Aussenschalen der Thermowände bilden eine einschalige Attika aus.

Areal Zwicky Süd, Dübendorf

(Schneider Studer Primas Architekten)

Auf dem ehemaligen Industrieareal der Spinnerei Zwicky sollte ein eigenständiges Stadtviertel entstehen. In Anlehnung an die bestehenden Fabrikbauten entwickelten Schneider Studer Primas Architekten drei Bautypen: schlanke Scheiben, flache Hallen und massive Blocks. Dafür wurden 9.000 qm Thermowände angeliefert.

»Bezüglich Bebauungs- und Bewohnerdichte setzt Zwicky Süd neue Massstäbe: Die bis zu sieben Geschosse hohen Gebäude stehen nahe zusammen und bilden ein geschickt ausbalanciertes System von Aussenräumen mit ausgeprägt städtischem Charakter. Die drei unterschiedlichen Bautypen werden kreuz und quer von drei Bauträgern mit sehr verschiedenen sozialen und ökonomischen Zielen und Idealen vermietet. Die Vielfalt der angebotenen Wohnungen und Lebensmodelle übertrifft fast diejenige in der Stadt, und das an einem Ort im scheinbaren Niemandsland, an dem man es nicht erwartet hätte.« www.architekturpreis.ch

Lindauer Hütte, Gauertal, Österreich

(Architekten: Kreft/Dißmann)

Die Lindauer Hütte ist eine Schutzhütte des DAV, sie liegt im Gauertal auf 1744 m Höhe und bietet 103 Betten und 60 Lagerplätze für müde, aber glückliche Wanderer. Am kürzesten ist die Lindauer Hütte von der Bergstation der Golmerbahn über den Latschätzer Höhenweg zu erreichen. Die Bauelemente hatten allerdings eine umständlichere Anreise. Gelohnt hat sich dieser Aufwand aber auf alle Fälle.

Architektonisches Highlight ist das harmonische Zusammenspiel von Betonfertigteilen und Holz: Thermowände und Elementdecken sind zu einem großen Teil mit Holz verkleidet, die Sichtbetonflächen geben der Hütte dagegen eine modernes Gesicht. An diesem paradiesischen Ort, mit seinem 1907 angelegten Alpengarten und dem traumhaften Bergpanorama, entstand mit dem Umbau eine Perle unter den Ausflugszielen im Montafon. Funktionalität, Komfort und Energie-Effizienz sind in dieser Höhenlage einmalig.

Gemeindehaus Martin-Luther-Kirche, Ulm

(meister.architekten)

Sakraler Charakter in energieeffizienter Bauweise

»Der eng begrenzte Kostenrahmen, der Wunsch nach einer kurzen Bauzeit und die angestrebte Gestaltung des Baukörpers waren entscheidend für die Ausführung des Gemeindehauses: Die Wahl fiel auf kerngedämmte Stahlbeton-Fertigteile mit beidseitigen Sichtbeton-Oberflächen. Die konstruktive Herausforderung lag in der Geometrie des Baukörpers und in seiner Verschwenkung von der Hof- auf die Parkebene. Das Gemeindehaus wird auch als Winterkirche genutzt. Dies setzt einen spirituellen Charakter der Architektur voraus. Überhöhte Saalräume mit deutlich wahrnehmbarer vertikaler Dimension erzeugen die gewünschte Atmosphäre.« Dr. Daniel P. Meister

Wohnhaus in Passivbauweise, Bodensee

(Architekt: Sebastian Krehn)

Das Wohnhaus befindet sich in einem kulturell und städtebaulich bunten Viertel, wo sich Gebäudeformen, Farben und Materialien aus verschiedenen Phasen der städtischen Entwicklung aneinanderreihen. Einerseits gliedert sich der Baukörper mit seinem hohen Satteldach formal in den Straßenzug ein. Anderseits sind Materialität, Fassadenöffnungen und -Farbe so gewählt, dass er sich klar von seiner Umgebung abhebt und seine Eigenständigkeit selbstbewusst hervorhebt.

»Dem Betrachter sticht sofort die dunkle Fassade ins Auge, die er meist mit der Umgebung und den Umbrüchen dieses Stadtteils in Bezug bringt. Der dunkel lasierte Beton verstärkt die plastische Wirkung des Gebäudes und steigert seine Eigenständigkeit. Der L-förmige Baukörper ermöglicht auf dem nur 250 m2 großen Grundstück trotz dreiseitiger Bebauung einen privaten Innenhof. Der bis zu 5,5 m hohe Giebelraum und ein zentrales, großzügiges Oberlicht schaffen attraktive Lichtstimmungen in den Innenräumen.« Sebastian Krehn

Deckensysteme

Funktionell, vielseitig, hochwertig

Einfach ist besser – Peter® Systemdecken machen vieles viel einfacher

Aufwendige Schalungen mit unzähligen Stützen, empfindliches und teueres Schalmaterial und der hohe Arbeitsaufwand prägen die klassische Art Betondecken herzustellen. Peter® Systemdecken können einfach verlegt werden, Schalungsarbeiten sind überflüssig. Das Schalmaterial muss nicht zwischengelagert, eingebaut und ausgeschalt werden. Die Vermeidung des massiven Verbrauchs von Schalmaterial ist auch ein ökologisches Argument. Die untere Armierung sowie Haustechnikkomponenten wie zum Beispiel Elektrodosen sind bereits präzise werkseitig eingebaut.

Peter® Systemdecke

Systemdecke als Schalungsersatz

Peter® Montaquickdecke unterstützungsfrei

Systemdecke mit speziellem Gitterträger (Obergurt ausbetoniert). Unterstützungsfreie Montage bis 5,25 m Spannweite.

Peter® Höckerdecke unterstützungsfrei

Gitterträger werden hier durch aufgesetzte Betonstege ergänzt. Dadurch können die endgültigen Stützweiten ohne Zwischenunterstützungen überbrückt werden.

GREEN CODE Klimadecke

Leichte Decke mit vorinstallierter Haustechnik. Heizen und Kühlen durch Abstrahlung.

Weitere Informationen über Peter® Deckensysteme

Wandsysteme

Effizienz bei Kosten, Energie und Feuchteschutz. Intelligente Technik, schon beim Rohbau

I Peter® Doppelwand

Die Doppelwand ist ein industriell vorgefertigtes Wandsystem. Sie besteht aus zwei Stahlbetonschalen die durch Gitterträger miteinander verbunden sind. Nach der Montage wird die Doppelwand mit Ortbeton ausgegossen. Ist der Füllbeton erhärtet, wirkt der Gesamtquerschnitt wie eine monolithisch hergestellte Wand. Natürlich wird die Doppelwand nach gültigen Normen und Zulassungsbescheid gefertigt. Das Ergebnis sind perfekte Oberflächen und ein schneller, kalkulierbarer und wirtschaftlicher Bauablauf.

II Peter® Thermowand und PIN-Wandträger

Die Thermowand baut auf der Doppelwand auf, wird jedoch mit einer mechanisch geschützten Kerndämmung zwischen den Betonwandschalen produziert. Je nach Bedarf kann dabei die Dämmung in verschieden Dicken und Materialien eingebaut werden. Alle Vorteile der bekannten Doppelwand bleiben erhalten und werden um überragende Dämmeigenschaften ergänzt. Thermowände können die Anforderungen des Minergie-P-Standards übertreffen. Zur Vermeidung von Wärmebrücken können die Stahlverbindungs-Träger durch glasfaserverstärktem Kunstoff ersetzt werden.

III Weisse Wannen

Die Weisse Wanne (mit wasserundurchlässigem Beton) bietet sicheren Schutz gegen das Eindringen oder Austreten von Flüssigkeiten. Die Weisse Wanne verhindert bei Kellern und Tiefgaragen das Eindringen von Grundwasser. Auch das Auslaufen von Flüssigkeiten bei Behältern wird sicher verhindert. Die Doppelwand in Verbindung mit der Pentaflex-Abdichtung ergibt eine druckwasserdichte Weisse Wanne mit Garantie-Zertifikat.

IV Produktion und Vertrieb

Nicht nur hochentwickelt, sondern auch mit höchster Güte produziert. Das sichert die einzigartige Qualität unserer Bauteile. Alle Elemente werden auf Umlaufanlagen mit Industriestandard gefertigt. Die Schalungsgeometrien werden mittels Schalrobotern erzeugt. Die komplette Bewehrung wird individuell für jedes Fertigteil vollautomatisch eingelegt. Nach automatisiertem Betonieren und Verdichten gelangen die Fertigungspaletten in eine Trockenkammer mit idealen und konstanten Klimabedingungen.

V Montage

Bei der problemlosen Abwicklung der Bauausführung unterstützen wir den Architekten mit »Just-in-Time«-Logistik, qualifizierten Montagehilfen und detaillierten Verlegeplänen. Wir erstellen die Fertigungspläne sowie die systematische Darstellung aller Verbindungsdetails, damit auf der Baustelle alles läuft wie geplant. Mit dem Zeit- und Qualitätsvorteil bleiben die Baukosten kalkulierbar.

VI Ergebnis

Das Vorfertigen von Bauelementen hat nichts mit vorgegebenen Einheitslösungen zu tun. Alle Elemente werden individuell nach den Wünschen unserer Kunden produziert. Aber eben nicht direkt an der Baustelle, wo Witterungseinflüsse und das komplexe Zusammenspiel der beteiligten Gewerke oft das Ergebnis beeinflussen. Im Werk wird gütegesichert und industriell produziert. Das garantiert dauerhaft und durchgängig höchste Qualität.

Weitere Informationen zum Peter® Doppelwand-System

Green Code

Das GREEN CODE System:

Wald

In der Wirkungsweise hat das GREEN CODE System entscheidende Vorteile. Thermowand und Klimadecke bilden ein geschlossenes, genau abgestimmtes und optimal dämmendes System. Wände und Decken wirken gemeinsam als Speichermassen für Heizung und Kühlung.

  • Besser als Passivhausstandard
  • Kurze, festgelegte Bauzeit
  • Vorteil bei Bauten in engen Innenstadtsituationen
  • Hocheffektiver, dauerhafter und rein mechanischer Schutz der Dämmung und damit der Dämmwirkung
  • Im Kühlfall: niedrigste Betriebskosten, Strombedarf nur für Pumpen und Ventile, mit PV CO2-neutraler Betrieb möglich
  • bis zu 99% geringerer Energieverbrauch gegenüber konventionellen Klimaanlagen
  • höchste Brandschutzklassen
  • Komfortklimaklasse A

Weitere Informationen zum GREEN CODE System

Peter® Booklet bestellen

Bestellung Peter® Booklet

Mit der Green-Code-Technologie setzen wir Massstäbe beim energieeffizienten Bauen. Die Bauteile werden individuell nach Ihren Plänen hergestellt und just-in-time auf die Baustelle angeliefert. Erfahren Sie mehr über GREEN CODE® – und über intelligentes, energieeffizientes Bauen mit Beton.

Gern schicken wir Ihnen kostenfrei unser Booklet.
80 Seiten, gebunden, Hardcover 21,5 x 15,2 cm

Bestellformular

Felder mit einem * müssen ausgefüllt werden, damit wir Ihnen das Booklet zuschicken können. Vielen Dank dafür!

Haus Manahl

Der neueste Stand der Energieeffizienz beim Systemhaus »Manahl«

Moderne, ökologische, ästhetische Architektur und dauerhaft höchste Flexibilität bei der Nutzung. Ein hochgestecktes Ziel. Die Lösung sollte ein klar strukturierter Baukörper sein, der wirtschaftlich und bautechnisch einfach an wechselnde Raumnutzungswünsche angepasst werden kann.

So entstand ein geometrisch und ausbautechnisch reduziertes Minimalhaus. Die mittlere Platte des Grundrisses und das Treppenhaus werden nach aussen gedreht und erzeugen so die notwendige formale Spannung...

Mehr erfahren Sie im PDF zum Download

News

Vorteil integrierte Dämmung

Ein grosser Vorteil der, bei allen Peter® Thermowänden verwendeten, integrierten Dämmung ist die Unempfindlichkeit gegenüber Einflüssen von aussen. So etwas, wie in diesem Artikel beschrieben, kann mit unseren Wänden konstruktionsbedingt nicht passieren.

Artikel lesen

Imagefilm Peter Bausysteme AG

Unser Unternehmen in 12 Minuten

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und ein Film noch viel mehr. Über komplexe Abläufe kann man viel lesen und es trotzdem nicht begreifen, ein Film hilft da weiter – haben wir uns gedacht, und hier ist er. Sie sehen eines unserer Betonwerke in Weiler-Simmerberg, die Produktion darin und darüber hinaus noch ein paar weitere Referenzprojekte. Wir finden, er ist sehr interessant und wünschen Ihnen viel Spaß bei 12 Minuten Einblicken in die Betonfertigteilproduktion.

Standorte

Hier finden Sie uns!

Die Peter® Bausysteme AG hat ihren Sitz in Niederhasli und eine Niederlassung in Scherzingen in der Schweiz. Der Werksstandort befindet sich in Deutschland.

Hauptsitz:
Peter® Bausysteme AG
CH-8155 Niederhasli
Gegründet: 1997

Verkaufsbüro Ostschweiz:
Peter® Bausysteme AG
Sonnenstrasse 4
CH-8596 Scherzingen

Produktionsstandort

Standorte

Produktion:

CONCRETE RUDOLPH
in Ellhofen
Gegründet: 1913
Mitarbeiterzahl: 235

Produkte:
Elementdecken
Klima- Akustikdecken (Green Code)
Doppelwände
Thermowände (Green Code)
Massivwände
Massivsandwichwände

Weitere Produkte:
Balkonelemente 
Ergänzende Kleinfertigteile
Stützen, Blenden, Unterzüge etc.
Betonfertigteile, Faserbeton